"Examensrelevante Probleme" wie wir Juristen sie aus dem ersten Examen kennen, gibt es aus meiner Sicht im zweiten Examen nicht. Inhaltlich konzentrieren sich die Webinare deshalb auf Basics, auf das Handwerkszeug, die typischen, von Prüfern eher als grundlegend empfundenen Defizite. Angefangen bei der Erarbeitung des Sachverhaltes, dem Herausarbeiten von Unstreitigem/Streitigem, die saubere Abarbeitung der relevanten materiellen Norm (TBM für TBM), die exakte Bestimmung der Beweisfrage bis hin zu einer "vollständigen" Beweiswürdigung, die alle relevanten Aspekte beinhaltet. Für die einzelnen prozessualen Themen gilt dies letztlich entsprechend. 

 

Die Webinare richten sich also eher nicht an diejenigen von Ihnen, die all das schon weitestgehend sicher beherrschen und auch nicht an diejenigen, die die einzelnen Themengebiete noch weiter vertiefen möchten.